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Göran Askeljung

About Göran Askeljung

Prof. (op) Göran Askeljung, BcEE - ist Geschäftsführer und Senior Trainer bei Askeljung Associates und immediate effects Ltd., Certified Facilitator und Partner von Consensus in NY, und Leitet Consensus Österreich und Deutschland. Er ist Vorstandsmitglied in der Schwedischen Handelskammer in Österreich und Mitglied des Beirats von WdF. Er war früher u.a. als Managing Director von Microsoft MSN in Österreich und Geschäftsbereichsleiter von Ericsson Data CEE in Wien tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Erkenne Dich selbst – dann erkennst Du auch andere

Selbsterkenntnis macht bessere Führungskräfte Obwohl man immer wieder liest, dass in Unternehmen mehr und mehr Wert auf "soft skills" gelegt wird, hapert es in der Realität noch oft am Willen, diesen Wunsch auch wirklich umzusetzen. Meist punkten Zahlen doch mehr als emotionale Intelligenz. Vermutlich weil man das eine besser messen kann, als das andere. Ich kann nachvollziehen, dass man in Managementkreisen diesem Gedanken skeptisch gegenübersteht. Wir sind es nun mal gewohnt, vor allem rational zu entscheiden und Fakten fast immer den Vorzug zu geben. Was soll also das Gerede von Achtsamkeit und Selbsterkenntnis? Betreiben wir dann nicht allesamt selbstverliebte Nabelschau?

Mehrwert fürs Team: emotional intelligent führen

Warum emotionale Intelligenz flexibel macht Menschen, die emotionale Intelligenz besitzen, sind angenehme Zeitgenossen. Man kann mit ihnen Konflikte auf eine konstruktive Art verhandeln, man wird von ihnen ernst genommen und sie sind nicht die Clowns ihrer Gefühle. emotional intelligent führen Auch Unternehmen kennen seit langem die Bedeutung der sogenannten 'Soft Skills'. Sie wissen: Manager und Managerinnen die emotional intelligent führen, gelingt es eine stabile Bindung zwischen Team und Unternehmen aufzubauen. Die Loyalität zum Arbeitgeber ist größer, die Motivation stärker und der Zusammenhalt widerstandsfähiger. Daniel Goleman unterscheidet 12 'soft skills': Emotionale Selbstwahrnehmung Empathie Organisationsbewusstsein Optimismus Leistungsorientierung Anpassungsfähigkeit emotionale Selbstkontrolle Inspirierende Führung Teamwork

Emotionale Intelligenz – gar nicht fehl am Arbeitsplatz….

... und dennoch fehlt sie oft Emotionale Intelligenz. Erinnern Sie sich auch noch? Als das Buch Mitte der 90er Jahre herauskam, hatte jeder wenigstens davon gehört. Alle wußten - zumindest grob - worum es ging. Emotionale Intelligenz schien das Schlüsselwort für alles was in hierarchisch aufgebauten Einrichtungen schief läuft. Bekannt gemacht hat den Begriff und alles was dahinter steht der amerikanische Autor Daniel Goleman. Es blieb sein Thema seit er 1990 durch einen Artikel in der New York Times darauf aufmerksam wurde. Eingeführt wurde der Begriff von zwei US-amerikanische Psychologen: John D. Mayer und Peter Salovey. Der Grundgedanke allerdings ist

Konflikte und Kooperation – wie Mediation hilft

Wenn gute Kooperationen nicht mehr funktionieren Niemand hätte das erwartet. Nach jahrelanger konfliktfreier und erfolgreicher Zusammenarbeit muss sich die Firma Schwarz von der Firma Weiß den Vorwurf des Kundenklaus anhören. Firma Schwarz habe heimlich einen Auftrag bei einem langjährigen Kunden von Firma Weiß übernommen und müsse daher einen Anteil des Umsatzes abgeben. Firma Schwarz ist völlig überrascht und argumentiert, dass es sich beim besagten Kunden um ein ganz eigenständiges Teilunternehmen handle, also um eine Neuakquise. Der Fall sei somit klar und es gäbe keine Grundlage für eine Provision. Erst kurz zuvor hatten beide Firmen ihre bis dahin eher informelle Zusammenarbeit

Konflikte erkennen statt verdrängen: Achten Sie auf diese Zeichen

Konflikte im Team: So erkennen Sie sie, so lösen Sie sie Denken Sie bitte einmal kurz nach: wie viele Konflikte, seien sie auch noch so klein, haben Sie heute schon beobachtet? Bei wie vielen Konflikten waren Sie selbst aktiver Teil? Der Kampf um den letzten Sitzplatz in der U-Bahn. Der böse Blick aus dem benachbarten Autofenster an der Ampel (und Sie haben keine Ahnung warum)? Das Ringen im Büro mit einem säumigen Kollegen? Ich möchte mit dieser Frage Ihren Blick dafür schärfen, dass wir täglich mehreren Konfliktsituationen ausgesetzt sind. Manche davon rufen wir selbst hervor, andere werden uns quasi präsentiert.

Feedback – so gelingt es, so bereiten Sie sich vor

Feedback Regeln Ich habe sie bereits im letzten Beitrag kurz angesprochen: die Sandwichregel. Diese Feedback Regel erklärt, wie man Kritik so verpackt, dass sie nicht als Frontalangriff verstanden wird. Der Punkt, um den es eigentlich geht, wird wie ein Sandwich zwischen zwei Nettigkeiten verpackt. Die Sandwichregel ist inzwischen zu so etwas wie einem allgemeingültigen Stehsatz in der Kommunikation geworden. In meinen Empfehlungen werden Sie sie allerdings nicht finden. Feedback Regeln Feedback geben - darauf sollten Sie achten Ich halte aus verschiedenen Gründen gar nichts von ihr. Der wichtigste aber ist, dass man damit erwachsene Menschen wie Kinder behandelt. Nach dem Motto: vielleicht

9 Tipps über Feedback geben – Eine gute Investition

Feedback geben - warum Sie nicht darauf verzichten sollten Eine gute Investition - das Mitarbeitergespräch Wann haben Sie das letzte Mal Feedback gegeben? Wann haben Sie das letzte Mal Feedback bekommen? In vielen Unternehmen wird Feedback als lästige Pflicht einmal im Jahr absolviert. Dann, wenn das regelmäßige Mitarbeitergespräch ansteht. Das ist schade. Denn so wird Mal um Mal die Gelegenheit verpasst, mit den Mitarbeitern auf eine ganz besondere Art in Kontakt zu kommen. Ein gut vorbereitetes Feedback ist ja nicht dazu da, um ungefiltert endlich mal alle Kritik loszuwerden und davor und danach (Sandwichtechnik!) irgendwas Nettes zu sagen. feedback geben Welchen

Die Rolle der Führungskraft in der Mediation

Wenn der Mediator kommt, darf die Führungskraft nicht gehen Ja, wenn endlich der Mediator kommt, dann gibt es wohl gemischte Gefühle. Die einen atmen erleichtert auf, weil endlich ein Konflikt mit professioneller Hilfe bearbeitet wird, die anderen fürchten sich vor dem was auf sie zukommt und wieder andere sind einfach skeptisch, ob es überhaupt noch zu einer Lösung kommen kann. Ganz wesentlicher Bestandteil zum Erfolg ist die Rolle der Führungskraft in der Mediation. Nun, egal in welcher Phase sich ein Konflikt befindet, jetzt ist der Zeitpunkt, an dem alle Parteien sich sicher sein können, gehört zu werden. Das allein dürfte

Von |12. März 2018|Kategorien: Mediation|Tags: |0 Comments

Aktives Zuhören – Regeln und Voraussetzungen

Entspannter Führen durch Zuhören In meinem letzten Beitrag "Aktives Zuhören - Hören mit Mehrwert" habe ich beschrieben, welche Vorteile Sie durch aktives Zuhören in Verhandlungen erreichen können. Zu Beginn und auch in komplizieren Situationen ist es gut, die Regeln für aktives Zuhören zu kennen, damit man die Technik konsequent anwenden kann. Die wichtigste Grundlage aber ist Ihre Haltung. Nur wenn Sie ernsthaft daran interessiert sind, Ihrem Gegenüber wertungsfrei zuzuhören, würde ich Ihnen die Umsetzung des aktiven Zuhörens empfehlen. Andernfalls handeln Sie manipulativ. Sie können davon ausgehen, dass Ihr Verhandlungspartner das sehr schnell durchschauen wird. Genau wie Sie das im umgekehrten

Besser führen durch aktives Zuhören

Aktives Zuhören - Hören mit Mehrwert Aktives Zuhören ist eine Kunst, die die meisten Menschen nicht automatisch beherrschen. Unser Ego und unser Wille unsere Standpunkte durchzusetzen sind uns dabei im Weg. Für eine gute Verhandlungsbasis ist es aber unbedingt empfehlenswert, sich mit dem aktiven Zuhören auseinanderzusetzen und es im besten Fall auch anzuwenden. Aktives Zuhören ist zuallererst eine Haltung. Nur wenn Sie völlig von der positiven Wirkung überzeugt sind, ist es sinnvoll, sich mit ein paar Regeln vertraut zu machen. Die Regeln selbst sollten lediglich als Stütze dienen, die Ihnen helfen auch in kniffligen Situationen klar zu bleiben. Voraussetzung für